commitment

Der wichtigste Grund, oder viel mehr die beste Begründungsgeschichte dafür, warum Menschen nicht losgehen, ist dass sie kein klares Ziel haben.

Das Ziel ist im Weg 

Dazu kommt, was mir auch persönlich jahr(zehnt)elang zwischen all den hoch-  oder ehrlich gesagt eher niedrig motivierten guten Vorsätzen, 5Jahresplänen und netten Visionen gefehlt hat, dass Du Dein Ziel auch wirklich erreichen wollen musst. Also, „müssen“ im Sinne von um auch wirklich anzukommen; und nicht nur, um wollen zu wollen … Klingt zwar erstmal komisch, ist aber eigentlich logisch. Manchmal wollen wir halt auch einfach nur um des Ziel-haben-Wollens ein Ziel haben, als Mittel zum Zweck oder z.B. – my personal favorite – um der Welt zu beweisen, dass sie uns mal kann und vor allem wir es am Ende doch immer irgendwie besser.

Was ist es bei Dir? Warum setzt Du Dir Ziele? Oder warum nicht? Wohin führt Dich das?

Was ich nicht wusste – bevor ich das Contextuelle Coaching kennen und lieben lernte – war: Es liegt nicht an Deinem Ziel, wenn Du nicht losgehst; auch nicht am nächsten; oder am übernächsten. Es liegt zumindest nie an den Zielen an sich. Die können alle nichts dafür, dass sie sich nie gut genug oder auch nur ansatzweise stimmig anfühlen, während Du tief in Dir davon überzeugt bin, dass mit DIR etwas nicht stimmt. Was auch immer das ist.

Und genau das finden wir zusammen heraus! Haste Bock?

Das Ziel ist der Weg 

… und gleichzeitig der Schlüssel zu welchem Vehikel auch immer, mit dem Du am liebsten auf DEINEM Weg unterwegs bist. (Du erinnerst Dich an meinen blauen Bulli von der Startseite?)

Doch ohne Ziel kein Weg

Denn der Hauptgrund, warum Menschen ihr/e Ziel/e nicht erreichen, ist dass sie sich nicht auf eines festlegen wollen. Weil sie irgendwie noch an Freiheit & Unabhängigkeit als Wert festhalten oder weil ihnen irgendwelche Bedingungen nicht gefallen, die es für besagtes Ziel zu erfüllen gibt … oder beides.

Wer sich nicht festlegt, ist wie die Pusteblume im Wind der „äußeren Umstände“ und Entscheidungen anderer.

Was Dich trägt, ist Dein COMMITMENT.

Im Contextuellen Coaching definieren wir Commitment als „freiwillige Selbstverpflichtung“ – als die Synthese von Freiheit & Unabhängigkeit vs. sich gefangen fühlen in selbst auferlegten Hamsterrädern. Denn es tut mir leid, Dir mitteilen zu müssen: auch (oder besonders) gefühlte Hamsterräder sind immer selbst gezimmert. immer. Allerdings liegt darin auch gleichzeitig die gute Nachricht: Was Du schonmal aufzubauen geschafft hast, kriegst Du auch wieder abgebaut. Das ist wie mit Ikea-Regalen – nur dass Du jetzt endlich damit aufhören kannst, die Schrauben an Deinem Hamsterregal immer weiter fleißig nachzuziehen. 

Okay, zu viele frei laufende Metaphern hier?

Lass uns loslegen! Lass uns loslassen. 

Bist Du bereit, DEIN persönliches COMMITMENT zu finden? WOFÜR gehst Du los? WOZU machst Du das alles? Was treibt Dich im Innersten an?