Sei kein Frosch!

Kennst Du die Story von den Fröschen? In irgendwelchen wissenschaftlichen Experimenten, die ich mir gar nicht weiter bildlich vorstellen mag, hat man wohl herausgefunden, dass man die in einen Topf Wasser setzen kann und das Wasser langsam heißer drehen … und sie werden sich so lange an die steigende Umgebungstemperatur anpassen, bis sie bei lebendigem Leibe verkochen. Selbst ohne Deckel und wenn sie jederzeit auch raushüpfen könnten!

Blöde Tiere oder allzu menschlich? Ich kenne jedenfalls dieses Anpassungsverhalten viel zu gut, mir ist gerade vielleicht einfach nur der nicht mehr tolerierbare Temperaturumschwung in bestimmten Bereichen aufgefallen. Hat wohl doch auch Vorteile, kein Frosch zu sein.

Und nu? Raus aus dem Topf hüpfen oder versuchen, das Wasser wieder kälter zu drehen? Wobei, müsste es nicht eher “drehen lassen” heißen? Denn wer im Topf sitzt, kann keine Herdknöpfe bedienen. Auch kein neumodisches Induktionskochfeldtouchpaddingens übrigens. Ich sach’s nur. Was wählst Du?

Don’t try this at home! (es sei denn, Du bist SEHR meditativ und aus Fimo) – Foto aus Bastelprojekt ca. 2016

PS & Songtipp 🎵

“everyone’s trying to stay on the side 
where the water’s just boiling more slowly
frogs in a pot, well that’s one thing I’ve got –
at least some of the frogs in here know me …”

aus „The Ride“ von Amanda Palmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.